MAGAZIN-Filmkunsttheater

Ta­ges­pro­gramm Pro­gramm­vor­schau Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Programm ab heute, den 25. Februar 2021

Freitag 26. Februar

  • 00:21

    26. Februar 2021

    KINOGUTSCHEINE und HAMBURGER KINOKALENDER (begrenzte Stückzahl !)

    Ab sofort gibt es beim Kauf von 4 oder mehr Kinogutscheinen einen Kalender gratis dazu
    Habt ihr eigentlich KINOGUTSCHEINE ?
    Ja, haben wir seit es das MAGAZIN gibt, also seit 1974. Normalerweise jederzeit an der Kasse erhältlich, aber z.Zt.ist ja nix normal. Die Gutscheine, die übrigens unbegrenzt haltbar und nicht personengebunden sind, bestellt man über unser Kontaktformular oder per mail.
    Alles Weitere wird dann erklärt...
    Und nun gibt es bei uns beim Kauf von 4 Kinogutscheinen auch noch den Original Hamburger Kinokalender gratis dazu.
    Aber nur, solange der Vorrat reicht, die Auflage ist nicht sehr hoch.
    Einfach Nachricht per Kontaktformular oder mail an: info@magazinfilmkunst.de


    Weitere Vorführungen

    Montag, 01. März 2021 04:37 Uhr
    Sonntag, 07. März 2021 00:17 Uhr

Samstag 27. Februar

  • 00:01

    27. Februar 2021

    Eine Stadt Sieht Einen Film – SUPERMARKT

    Eine Stadt Sieht Einen Film - 2021 Online Edition
    BRD 1973, 84 min,R: Roland Klick

    D: Charly Wierzejewski, Michael Degen, Eva Mattes, Walter Kohut, Hans-Michael Rehberg, Eva Schukardt, Kamera: Jost Vacano, Titelsong: Komposition und Text Roland Klick + Peter Hesslein, Gesang: Marius West (heute: Marius Müller-Westernhagen)

    >>>> Achtung: Diese Vorstellung findet nur online, nicht bei uns im Saal statt. Sie können diesen Film und das gewünschte Rahmenprogramm kostenfrei bei sich zu Hause anschauen. Der Streaming-Link wird für Sa. 27.2. und So. 28.2..2021 freigeschaltet werden.


    Das Einzige, das in Willis Leben auf den Straßen Hamburgs der 1970er-Jahre sicher ist, ist die Endgültigkeit der Abwärtsspirale, die ihn hinunterzieht. Der gerade volljährige Kleinkriminelle irrt ohne echte Chance auf eine bessere Zukunft zwischen dem Bruchbuden-Unterschlupf seines Ganoven-Kumpels Theo, dem Sofa des zwar hilfsbereiten, aber letztendlich doch karriere-motivierten Reporters Frank und den Betten reicher Freier umher und schafft es trotz Hilfsangeboten Außenstehender nicht, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Erst in der Liebe zu der Prostituierten Monika erfährt Willi einen Schimmer Hoffnung, doch nur weil es ihr noch schlechter ergeht als ihm, wird daraus noch lange nichts besser.

    SUPERMARKT ist eine Milieu-Studie im Gewand eines temporeichen Kriminalfilms, ohne aber seine Intentionen zu verbergen. Statt eines moralisierenden Zeigefingers, der in jener Zeit unter den Filmemacher*innen üblich gehoben wurde, überzeugt der deutsche Genrefilm mit schonungsloser Direktheit. Mit der Wahl Charlie Wierzejewski als Hauptdarsteller entschied sich Roland Klick gleichsam für Authentizität statt Schauspielausbildung; reale Erfahrungswerte durchdringen Willis Bewegungen, ob er vor Polizisten wegrennt oder sich voll routiniertem Frust von einer weiteren erstickten Zukunftschance abwendenden muss, ohne zu zögern weiterzieht, abgeklärt, ständig getrieben, bis ihm wirklich nichts und niemand mehr bleibt.

    Man hat das Gefühl, Willi in die beengten Kneipen zu folgen und mit ihm hinausgeworfen zu werden, weil wir nicht genug Kohle oder einfach die falsche Frisur haben, glotzen zusammen im Kreise der übrigen Passanten auf Monika herab, wie sie sich Spaghettireste vom Kopfsteinpflaster in den Mund schiebt, fühlen aber auch, wie klebrig die Wimperntusche auf den Wangen trocknet und wie erbarmungslos der Wind durch die Ritzen des Abrisshauses am Hafen pfeift, in dem Theo seine Schießübungen direkt im Flur abhält. Kein Blick über Straßenbahnbrückenhöhe hinaus, es gibt kein dahinter, kein danach, nur das, was unmittelbar vor unseren Augen passiert. Und wenn man einen Schritt Abstand von der zermürbenden Perspektivlosigkeit der proletarischen Protagonist*innen nimmt, kann man kurz staunen über das Bild, das Hamburg vor fünfzig Jahren abgegeben haben muss: prunkvoll für die Reichen an der Elbchaussee, kippenstummelübersät abweisend für die Randgruppen, geprägt von Schwellenräumen wie Bahnhöfen und Brachen, die von letzteren nie für einen Übergang genutzt werden können.

    Weitere Vorführungen

    Sonntag, 28. Februar 2021 00:01 Uhr

    Trailer

Sonntag 28. Februar

  • 00:01

    28. Februar 2021

    Eine Stadt Sieht Einen Film – SUPERMARKT

    Eine Stadt Sieht Einen Film - 2021 Online Edition
    BRD 1973, 84 min,R: Roland Klick

    D: Charly Wierzejewski, Michael Degen, Eva Mattes, Walter Kohut, Hans-Michael Rehberg, Eva Schukardt, Kamera: Jost Vacano, Titelsong: Komposition und Text Roland Klick + Peter Hesslein, Gesang: Marius West (heute: Marius Müller-Westernhagen)

    >>>> Achtung: Diese Vorstellung findet nur online, nicht bei uns im Saal statt. Sie können diesen Film und das gewünschte Rahmenprogramm kostenfrei bei sich zu Hause anschauen. Der Streaming-Link wird für Sa. 27.2. und So. 28.2..2021 freigeschaltet werden.


    Das Einzige, das in Willis Leben auf den Straßen Hamburgs der 1970er-Jahre sicher ist, ist die Endgültigkeit der Abwärtsspirale, die ihn hinunterzieht. Der gerade volljährige Kleinkriminelle irrt ohne echte Chance auf eine bessere Zukunft zwischen dem Bruchbuden-Unterschlupf seines Ganoven-Kumpels Theo, dem Sofa des zwar hilfsbereiten, aber letztendlich doch karriere-motivierten Reporters Frank und den Betten reicher Freier umher und schafft es trotz Hilfsangeboten Außenstehender nicht, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Erst in der Liebe zu der Prostituierten Monika erfährt Willi einen Schimmer Hoffnung, doch nur weil es ihr noch schlechter ergeht als ihm, wird daraus noch lange nichts besser.

    SUPERMARKT ist eine Milieu-Studie im Gewand eines temporeichen Kriminalfilms, ohne aber seine Intentionen zu verbergen. Statt eines moralisierenden Zeigefingers, der in jener Zeit unter den Filmemacher*innen üblich gehoben wurde, überzeugt der deutsche Genrefilm mit schonungsloser Direktheit. Mit der Wahl Charlie Wierzejewski als Hauptdarsteller entschied sich Roland Klick gleichsam für Authentizität statt Schauspielausbildung; reale Erfahrungswerte durchdringen Willis Bewegungen, ob er vor Polizisten wegrennt oder sich voll routiniertem Frust von einer weiteren erstickten Zukunftschance abwendenden muss, ohne zu zögern weiterzieht, abgeklärt, ständig getrieben, bis ihm wirklich nichts und niemand mehr bleibt.

    Man hat das Gefühl, Willi in die beengten Kneipen zu folgen und mit ihm hinausgeworfen zu werden, weil wir nicht genug Kohle oder einfach die falsche Frisur haben, glotzen zusammen im Kreise der übrigen Passanten auf Monika herab, wie sie sich Spaghettireste vom Kopfsteinpflaster in den Mund schiebt, fühlen aber auch, wie klebrig die Wimperntusche auf den Wangen trocknet und wie erbarmungslos der Wind durch die Ritzen des Abrisshauses am Hafen pfeift, in dem Theo seine Schießübungen direkt im Flur abhält. Kein Blick über Straßenbahnbrückenhöhe hinaus, es gibt kein dahinter, kein danach, nur das, was unmittelbar vor unseren Augen passiert. Und wenn man einen Schritt Abstand von der zermürbenden Perspektivlosigkeit der proletarischen Protagonist*innen nimmt, kann man kurz staunen über das Bild, das Hamburg vor fünfzig Jahren abgegeben haben muss: prunkvoll für die Reichen an der Elbchaussee, kippenstummelübersät abweisend für die Randgruppen, geprägt von Schwellenräumen wie Bahnhöfen und Brachen, die von letzteren nie für einen Übergang genutzt werden können.

    Trailer

Montag 01. März

  • 04:37

    01. März 2021

    KINOGUTSCHEINE und HAMBURGER KINOKALENDER (begrenzte Stückzahl !)

    Ab sofort gibt es beim Kauf von 4 oder mehr Kinogutscheinen einen Kalender gratis dazu
    Habt ihr eigentlich KINOGUTSCHEINE ?
    Ja, haben wir seit es das MAGAZIN gibt, also seit 1974. Normalerweise jederzeit an der Kasse erhältlich, aber z.Zt.ist ja nix normal. Die Gutscheine, die übrigens unbegrenzt haltbar und nicht personengebunden sind, bestellt man über unser Kontaktformular oder per mail.
    Alles Weitere wird dann erklärt...
    Und nun gibt es bei uns beim Kauf von 4 Kinogutscheinen auch noch den Original Hamburger Kinokalender gratis dazu.
    Aber nur, solange der Vorrat reicht, die Auflage ist nicht sehr hoch.
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    Weitere Vorführungen

    Sonntag, 07. März 2021 00:17 Uhr

Programm ab 04. März 2021

Sonntag 07. März

  • 00:17

    07. März 2021

    KINOGUTSCHEINE und HAMBURGER KINOKALENDER (begrenzte Stückzahl !)

    Ab sofort gibt es beim Kauf von 4 oder mehr Kinogutscheinen einen Kalender gratis dazu
    Habt ihr eigentlich KINOGUTSCHEINE ?
    Ja, haben wir seit es das MAGAZIN gibt, also seit 1974. Normalerweise jederzeit an der Kasse erhältlich, aber z.Zt.ist ja nix normal. Die Gutscheine, die übrigens unbegrenzt haltbar und nicht personengebunden sind, bestellt man über unser Kontaktformular oder per mail.
    Alles Weitere wird dann erklärt...
    Und nun gibt es bei uns beim Kauf von 4 Kinogutscheinen auch noch den Original Hamburger Kinokalender gratis dazu.
    Aber nur, solange der Vorrat reicht, die Auflage ist nicht sehr hoch.
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Freitag 24. Dezember

  • 10:00

    24. Dezember 2021

    Nächstes Jahr am Heiligabend im MAGAZIN – Rudolph mit der roten Nase

    >>>> Nun am: HEILIGMORGEN 24.Dezember 2021 !!! um 10.00 Uhr
    "Rudolph mit der roten Nase" ist der weihnachtliche Zeichentrickfilmklassiker aus dem Jahr 1997:
    Nachwuchs am Nordpol: Der kleine Rentier-Junge Rudolph, dessen großer Traum es ist, eines Tages den Schlitten des Weihnachtsmanns ziehen zu dürfen, wird wegen seiner leuchtend roten Nase von den anderen Rentier-Kindern verspottet.
    Zeichentrickfilm; Can 1997 (Rudolph the Red-Nosed Reindeer) R: William R. Kowalchuk; 80min
    Auf kindgerechte Weise präsentiert William R. Kowalchuk die rührende Geschichte über Mut und Toleranz, Freundschaft und Stolz. Neben der gelungenen Animation sorgen die prominenten Synchronsprecher für Flair und Wortwitz


    Allein in der sympathischen Zoey findet Rudolph eine Freundin. Von dem verschneiten Dorf, in dem die Rentiere an der Seite fleißiger Wichtel leben, startet der Weihnachtsmann alljährlich an Heiligabend seine Reise in die Häuser der Menschen. Und Rudolph träumt davon, eines Tages zu jenen Rentieren zu gehören, die den mit Geschenken beladenen Schlitten des Weihnachtsmanns ziehen dürfen. Als er den jährlichen Rentier-Wettkampf gewinnt, scheint dieser Traum in greifbare Nähe zu rücken - bis man ihn im Nachhinein wegen seiner Nase disqualifiziert. Tief enttäuscht beschließt Rudolph, sein Dorf zu verlassen: Er hat genug vom Spott der anderen. Während er bei seiner Odyssee durch die eisigen Weiten des Polarmeers in dem Polarfuchs Slyly und dem Eisbär Leonard neue Gefährten findet, begibt Zoey sich allein auf die Suche nach ihrem Freund. Dabei wird sie von der bösen Eiskönigin Stormella gefangen genommen. Zwar gelingt es Rudolph und seinen beiden Freunden, Zoey zu befreien - aber die größte Herausforderung steht dem tapferen Rentier-Jungen erst noch bevor: Die Eiskönigin hat einen schweren Sturm über den Nordpol geschickt, der das bevorstehende Weihnachtsfest und die Mission des Weihnachtsmanns zu verhindern droht. In dieser Situation gibt es nur einen Ausweg: Rudolph muss mit seiner leuchtend roten Nase dem Schlitten des Weihnachtsmanns den Weg durch den Sturm zu den wartenden Kindern weisen.

    Trailer

  • 12:00

    24. Dezember 2021

    Nächstes Jahr am Heiligabend im MAGAZIN – Der Engel, der seine Harfe versetzte

    >>>> Nun am: HEILIGABEND 24.12.2021 !!! um 12:00 im MAGAZIN
    D 1958; R: Kurt Hoffmann; D: Nana Osten, Henry Vahl, Horst Tappert, Fritz Wepper, Matthias
    Fuchs, Lina Carstens; In Kopenhagen und Hamburg gedrehte Komödie um einen Pfandleiher, der von
    einem bildhübschen Engel aufgesucht wird, der seine Harfe zu Geld machen muß...

    In Zusammenarbeit mit dem FILM & FERNSEHMUSEUM Hamburg e.V.


    Im Leihhaus von Josua Webmann taucht eines Tages ein außergewöhnlich hübsches Mädchen auf, das eine goldene Harfe verpfändet. Josuas Lehrling Klaas sieht sofort einen Engel in ihr. Abends begegnet sie ihm wieder und tanzt mit ihm, woraufhin auch die zuvor gleichgültige Lissy auf Klaas aufmerksam wird. Einstweilen bangt Josua um sein Geld und verhandelt mit einem Instrumentenhändler, der ihm ein großzügiges Angebot für die Harfe macht. Anderntags sind das Mädchen und mit ihr die Harfe wieder verschwunden – doch sie hat unvermuteten Reichtum hinterlassen.

    Engel Trailer

  • 14:00

    24. Dezember 2021

    Nächstes Jahr am Heiligabend im MAGAZIN – Ist das Leben nicht schön?

    >>>> Nun am: HEILIGABEND 24.12.2021 !!! um 14:00 im MAGAZIN
    USA 1946; Regie: Frank Capra
    Darsteller: James Stewart, Donna Reed, Lionel Barrymore - DER Muss immer-Weihnachts-Klassiker seit Jahren im MAGAZIN. Der Film wurde in den Hamburger REAL-Film-Studios in Tonndorf sychchronisiert.


    Am stillen Weihnachtsabend in der Kleinstadt Bedford Falls ist George Bailey drauf und dran, Selbstmord zu verüben. George ist Inhaber einer kleinen, familiär geführten Bank, die vielen weniger gut verdienenden Familien ein eigenes Häuschen finanziert. Durch ein Missgeschick ging eine große Summe verloren und George hat nun eine Klage wegen Veruntreuung am Hals. Kläger ist der wohlhabende Mr. Potter, dem Georges Menschenfreundlichkeit schon lange ein Dorn im Auge war. Als dieser sich nun völlig verzweifelt von einer Brücke in den eiskalten Fluss stürzen will, hält ihn in letzter Sekunde ein netter, älterer Herr davon ab. Clarence ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "rettender Engel", der George an diesem Weihnachtsabend wieder neuen Lebensmut gibt.

    125 Minuten

    Ist das Leben...

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