MAGAZIN-Filmkunsttheater

Ta­ges­pro­gramm Pro­gramm­vor­schau Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Heute, 21. August 2019

Mittwoch 21. August

  • 18:00

    21. August 2019

    Yesterday

    Großbritannien 2019
    Regie: Danny Boyle
    Buch: Richard Curtis
    Kamera: Christopher Ross
    Musik: Daniel Pemberton
    Darsteller: Himesh Patel, Lily James, Kate McKinnon, Ana de Armas, Ed Sheeran, Lamorne Morris, Sophia Di Martino, Joel Fry, Ellise Chappell, Harry Michell


    Jack Malik ist ein ebenso leidenschaftlicher wie erfolgloser Singer-Songwriter. Den Traum vom großen Durchbruch hat er längst begraben, nur seine Jugendfreundin Ellie hält unerschütterlich daran fest. Eines Tages wird Jack während eines mysteriösen weltweiten Stromausfalls von einem Bus angefahren. Als er wieder zu Bewusstsein kommt, stellt er fest, dass die ehemals berühmteste Band der Welt – The Beatles – und ihr Repertoire zwar aus dem Gedächtnis der gesamten Menschheit gelöscht wurde, nicht jedoch aus seinem. Musikkomödie.

    117 Minuten

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  • 20:30

    21. August 2019

    Leid und Herrlichkeit

    Spanien 2019
    Regie: Pedro Almodóvar
    Buch: Pedro Almodóvar
    Kamera: José Luis Alcaine
    Musik: Alberto Iglesias
    Darsteller: Antonio Banderas, Asier Etxeandia, Leonardo Sbaraglia, Nora Navas, Julieta Serrano, César Vicente, Asier Flores, Penélope Cruz, Cecilia Roth, Susi Sánchez


    Der Regisseur Salvador Mallo entdeckte früh seine Leidenschaft für das große Kino und die Geschichten, die es erzählt. Aufgewachsen im Valencia der 60er Jahre, aufgezogen von seiner liebevollen Mutter, die sich ein besseres Leben für ihn wünschte, zog es ihn in den 80er Jahren nach Madrid. Dort traf er auf Federico, eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf veränderte. Gezeichnet von vielerlei Exzessen blickt Salvador jetzt auf die vergangenen Jahre zurück. Dadurch eröffnet sich ihm aber auch der Weg in ein neues Leben. Drama.

    113 Minuten

    Weitere Vorführungen

    Samstag, 24. August 2019 18:15 Uhr
    Dienstag, 27. August 2019 16:00 Uhr

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Programmvorschau

Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Freitag 30. August

  • 20:00

    30. August 2019

    Markus Mauthe: An den Ränder der Welt

    Eintriit frei !!! GREENPEACE präsentiert die Live-Multimedia Show
    Im März 2015 brach Markus Mauthe nach Afrika auf. In Namibia wollte der bekannte Naturfotograf und Umweltaktivist bei den San und Himba sein neues Projekt starten. Die indigenen Gemeinschaften waren ihm schon von seiner ersten Reise nach Afrika Anfang der neunziger Jahre bekannt. Obwohl Vollprofi und seit über 30 Jahren in den entlegensten Winkeln der Erde mit seiner Kamera unterwegs, hatte Markus Mauthe durchaus Respekt vor der Herausforderung, sich drei Jahre lang vor allem mit Menschen zu beschäftigen. „Zuvor waren ja eher Landschaften und Tiere mein fotografisches Metier“, sagt der Fotograf, „da tat es gut mit Kulturen zu starten, die mir nicht gänzlich fremd waren“.

    Sein letztes Fotoshow-Projekt „Naturwunder Erde“, in Kooperation mit Greenpeace entwickelt, war ein Riesenerfolg. Mehr als 95.000 Menschen hatten sich in über 400 Vorstellungen begeistert mitreißen lassen. Als Vortragskünstler versteht Markus Mauthe sein Handwerk wie kaum ein Zweiter: Seine Bilder sind mehr als ästhetisch ansprechende Abbildungen wunderschöner Naturräume. Denn hinter der Kamera steht nicht nur der Fotokünstler sondern auch der Umweltaktivist. Seine tiefe Liebe zur Natur drückt sich in jedem Bild aus, ihm geht es um die Abbildung der inneren Essenz, um das gegenwärtige Wunder, das sich in jeder Pflanze und in jedem Tier in allen Lebensräumen der Erde zeigt. Umso stärker wirken da Mauthes persönliche Erlebnisse und Geschichten auf den Zuschauer, die davon erzählen, wie diese Naturwunder fast überall durch Umweltzerstörung und Klimaveränderungen bedroht sind.

    Der Eintritt ist frei ! Reservierungen sind allerdings nicht möglich ! Wir bitten um ihr/euer Verständnis.


    Wie etwa in den Bergregionen Myanmars, wo es noch Chin Frauen mit Gesichtstätowierungen gibt. Der Legende nach ließen sich die Chin Frauen ihre Gesichter tätowieren, um sich gegen die gewaltsame Verschleppung durch einen König zu erwehren. Seit den 1960er Jahren ist diese Praxis vom Staat jedoch verboten. Heute tragen nur noch ältere Frauen den filigranen Gesichtsschmuck - mit ihnen wird die jahrhundertalte Tradition aussterben.

    Staatliche Repressionen, Globalisierung und Klimawandel drängen auf allen vier Kontinenten und 22 Ländern, in denen Markus Mauthe für sein neues Programm unterwegs war, die Indigenen an die Ränder der modernen Welt. Etwa in Südäthiopien, wo im Omo-Tal massiv Industrieprojekte angeschoben werden und die besondere ethnologische Vielfalt der Region bedrohen. Landraub in großem Stil ermöglichen Zuckerrohrfelder von gigantischer Größe - um sie zu bewässern, wird der Omo mit Staudämmen gezähmt. Unter den Auswirkungen leiden vor allem jene Gemeinschaften, die traditionell von und mit der Natur leben. Wie die Dasanech. Früher brachte die Regenzeit Überschwemmungen, der Fluss trat über das Ufer und spülte wichtige Mineralien auf die Felder. Durch die Staudämme ist die Lebensgrundlage der Dasanech praktisch zerstört. Immer öfter sieht man im Omo-Tal jetzt die weißen Zelte der Welthungerhilfe.

    Die neue Vortragsreihe von Markus Mauthe zeigt Bilder einer verschwindenden Welt. Eindringliche Portraits und Szenen indigenen Lebens geben die ungeheure Vielfalt und Schönheit menschlicher Kulturen wieder. Noch gibt es sie, die traditionellen Lebensweisen, doch sie vermischen sich immer stärker mit der Außenwelt. Mehr und mehr Menschen verlieren ihre Identität, weil ihnen ihre Lebensgrundlage genommen wird. "Natürlich gehören Veränderungen zum Leben dazu, verändern sich Gesellschaften. Doch die Dynamik, das Tempo und die Art und Weise, in der sich ihre Lebensweisen durch unser Eingreifen und Handeln verändern (müssen), war vermutlich noch nie so hoch wie jetzt. Unsere kapitalistische Denke, Landraub, die Ressourcenverschwendung der westlichen Welt – das alles hat insbesondere dort einen Einfluss, wo man selten hinschaut, wo Menschen bis heute anders leben und vielleicht eher am Rande der jeweiligen Gesellschaften. Mit ‚An den Rändern des Horizonts‘ versuche ich denen eine Stimme zu geben, die viel zu oft ungehört bleiben. In dem ich ihre Geschichte erzähle, hoffe ich andere zum Nachdenken anzuregen, auf welche Art und Weise und mit welchen Werten wir in Zukunft eigentlich leben wollen“, sagt Greenpeace-Fotograf Markus Mauthe.

    Trailer: An den Rändern der Welt

Sonntag 20. Oktober

  • 19:00

    20. Oktober 2019

    Andreas Altmann

    Leben in allen Himmelsrichtungen
    Andreas Altmann einmal mehr bei uns als gerngesehender Gast auf der MAGAZIN Bühne. Dieses Mal liest er aus seinem dann gerade erschienenem Buch “ Leben in allen Himmelsrichtungen “. Wer Altmann schon einmal erlebt hat, weiß dass es wieder ein sehr interessanter Abend zu werden verspricht...
    Einheitspreis € 16,00 bei freier Platzwahl
    Kartenreservierung ist ab Ende September hier möglich


    Wer in fremde Länder und ferne Gegenden reist, wird dreifach belohnt: Er lernt die Welt, die Weltbewohner und sich selbst kennen. Nur wenige können davon besser erzählen als Andreas Altmann, der begnadete Reporter, der uns in diesem Buch auf seine Reisen mitnimmt und an seinen wundersamen, zuweilen heiteren, bisweilen erschütternden oder aberwitzigen Begegnungen teilhaben lässt. Jeder Erdteil kommt vor. Mit Gütigen und Bösen, mit Waghalsigen und Verzweifelten, mit Frauen und Männern, die um ihr Leben bangen, und anderen, die vor Übermut schäumen - und mit Landschaften, die ein Herz aus Stein rühren. Der Band versammelt die besten von Altmanns gefeierten Reportagen, ein literarisches Reisebuch voller Leben in allen Himmelsrichtungen.

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