MAGAZIN-Filmkunsttheater Hamburg-Winterhude

Ta­ges­pro­gramm Pro­gramm­vor­schau Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Heute, 17. Februar 2026

Dienstag 17. Februar

  • 16:00

    Dienstag, 17. Februar 2026

    Kaffeeklatsch – Ostpreußen - Entschwundene Welt

    Ostpreußen – Entschwundene Welt ist eine Dokumentation für das Kino, ein Erzählfilm, der den Kinosaal als Fenster zu einer anderen Zeit braucht. Die Kinodokumentation ist ein reiner Kompilationsfilm. Es gibt keine Inszenierungen, keine Statements von Zeitzeugen oder Sachkundigen, keine Neudrehs. Die Dokumentation erzählt allein aus filmischen Quellen -und zu Beginn auch aus akustischen. Da über 80 Prozent der Aufnahmen von Amateuren stammen, erzählt Ostpreußen – Entschwundene Welt immer wieder auch biografisch.

    Nur zu Beginn unterbricht „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ die Chronologie der Jahre. Denn die Dokumentation beginnt 1944 mit dem Drama des Untergangs und kann dabei – fast schon eine Sensation – auch auf Amateurfilme zurückgreifen. Wenn vom Untergang Ostpreußens im April 1945 in Gewaltorgien, dem ein fast völliger Bevölkerungsaustausch folgte, berichtet ist, beginnt die Dokumentation ihre subjektive Erinnerung an ein „in die Geschichte entschwundenes Land“. D 2025; R: Hermann Pölking; Sprecher: Peter Kämpfe, Heidi Jürgens ca.


    Im europäischen Abseits gelegen, stammt die älteste filmische Quelle zu Ostpreußen aus dem Jahr 1912. Sie zeigt die Landung des militärischen Prallluftschiffs „Parseval 3“ in der Provinzhauptstadt Königsberg am 6. Juni an der Luftschiffhalle im Villenvorort Klein Amalienau. Nur 15 Sekunden lang ist eine Pathé Wochenschau aus dem Folgejahr, die Kaiser Wilhem II. beim Besuch der Jahrhundertausstellung 1913 in Königsberg zeigt. Erst der Erste Weltkrieg, in dem Ostpreußen als einzige deutsche Region zum Kriegsschauplatz wurde, liefert ab 1914 auch Aufnahmen, in denen die Wochenschauen mit den Kriegswirren auch beiläufig das Land zeigen.

    Ostpreußen hat mit den drei Ausnahmen Paul Lange, Erika Puchstein und Kurt Skalden keine Berufsfilmer gekannt. Zu Beginn der 1930er waren sie bereits nach Berlin übersiedelt. Was sie in ihrer damaligen Heimat an Dokumentationen und Kulturfilmen drehten, ermöglicht es, das Leben in den Regionen der Provinz ab der zweiten Hälfte der 1920er Jahre geografisch und sozial breit zu zeigen.

    Den Blick lenken vor allem Besucher, die zwischen 1926 und 1943 mit der Amateurkamera in die Provinz reisten. Die älteste Amateuraufnahme stammt von einem Industriellen aus Aschaffenburg. Er filmt 1926 auf 16mm Königsberg und die Samlandküste. Ab dann hat die Sammeltätigkeit drei Dutzend Stunden Film von Amateuren erschlossen.

    Das „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ zu seinem Thema – die ehemalige preußische Provinz Ostpreußen, bis 1945 das östlichste Deutschland – überhaupt filmisch erzählen kann, ist das Ergebnis einer zwölfjährigen Recherche der Produzenten. Denn in den deutschen staatlichen Archiven gibt es wenig Material.

    Alle Vorführungstermine

    Dienstag 17. Februar 2026 16:00 Uhr – Kaffeeklatsch

Dienstag 17. Februar

  • 18:00

    Dienstag, 17. Februar 2026

    Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren

    Regie: Wilfried Hauke
    Darsteller: Sofia Pekkari, Tom Sommerlatte, Edda Braune


    Anhand von Briefen, Tagebüchern und Archivmaterial wird Astrid Lindgrens politische und humanistische Haltung sichtbar. Ihr Einsatz gegen Krieg, Gewalt und Ungerechtigkeit tritt ebenso hervor wie ihr klarer moralischer Kompass und ihr kritischer Blick auf die Welt.
    DE/SE 2026

    98 Minuten

    Alle Vorführungstermine

    Donnerstag 12. Februar 2026 16:00 Uhr – Kaffeeklatsch
    Dienstag 17. Februar 2026 18:00 Uhr
    Sonntag 22. Februar 2026 11:00 Uhr – Matinée

Dienstag 17. Februar

  • 20:30

    Dienstag, 17. Februar 2026

    Rental Family

    Regie: Mitsuyo Miyazaki
    Darsteller: Brendan Fraser, Mari Yamamoto, Takehiro Hira


    Ein heruntergekommener, in Tokio lebender Schauspieler wird von einem japanischen
    Familienservice angeheuert, bei dem er mit Menschen auf platonischer Ebene Zeit ver-
    bringt. Das führt den Schauspieler auf eine unerwartete Reise, bei der er sich auch
    selbst besser kennenlernt...
    US/JP 2025

    116 Minuten

    Alle Vorführungstermine

    Dienstag 10. Februar 2026 18:15 Uhr
    Freitag 13. Februar 2026 18:30 Uhr
    Dienstag 17. Februar 2026 20:30 Uhr
Programmvorschau

Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Sonntag 22. Februar

  • 15:00

    Sonntag, 22. Februar 2026

    Magazin Filmkunst & Kultur in Winterhude e.V. – Hamburgs Wohnsiedlungen

    Im Hamburg der Zukunft sollen glückliche Menschen leben: Das Motto verkündete die Baubehörde, als sie vor mehr als 50 Jahren an die Planung und den Bau von gigantischen Trabantensiedlungen
    ging. Es war eine gewerkschaftseigene Wohnungsbaugesellschaft, die für Zehntausende Wohnungssuchende ganze Stadtteile neu schuf. Die bekanntesten und berüchtigtsten sind Steilshoop im Norden, Osdorfer Born im Westen und Mümmelmannsberg im Osten der Stadt. Schon bald nach Fertigstellung waren sie als „Beton-Gettos“ verschrien. Die Filme erinnern an die Aufbauzeiten und ihre Hoffnungen; dabei wird auch darauf eingegangen, wie über Jahrzehnte aus sozialen Brennpunkten gefällige Wohngebiete wurden.
    Durch das Programm führt Joachim Paschen


    Weitere Infos folgen

    Alle Vorführungstermine

    Sonntag 22. Februar 2026 15:00 Uhr – Magazin Filmkunst & Kultur in Winterhude e.V.

Samstag 28. März

  • 15:00

    Samstag, 28. März 2026

    Kultfilmnachmittag for Kids: Flubber

    Beim Kultfilmnachmittag for Kids zeigen wir den Disney-Klassiker „Flubber“ mit Robin Williams auf der großen Leinwand. Ein Film, mit dem viele von euch aufgewachsen sind – jetzt für eure Kids! Freut euch auf einen familienfreundlichen Kinonachmittag mit Verlosung und Filmquiz. Mit tollen Preisen und natürlich dem passenden Getränk zum Film, unserem „Flubber Slushy“.
    Kultkino für Kids, Eltern und Junggebliebene!


    Professor Phillip Brainard ist ein Professor, wie man ihn sich vorstellt. Nett, aber leider ein wenig zerstreut. So zerstreut, daß er immer wieder die Hochzeit mit seiner Freundin vergißt. Bei seinen zahllosen Versuchen findet er plötzlich die Formel für eine grünliche, glibbrige Substanz. Er nennt dies Kind seiner Forschung "Flubber". Doch was kann man mit Flubber anfangen? Die Lösung: Flubber hebt die Schwerkraft auf, und alles, was mit Flubber in Berührung kommt, kann fliegen. Einziger Nachteil: Flubber kann man nicht beherrschen.
    US 1998; R: Les Mayfield; D: Robin Williams, Ted Levine, Clancy Brown; 93 min + Rahmenproramm

    Alle Vorführungstermine

    Samstag 28. März 2026 15:00 Uhr

Samstag 28. März

  • 20:00

    Samstag, 28. März 2026

    11. MAGAZIN Kultfilmnacht: Ghostbusters

    „Who you gonna call? – Ghostbusters!“ Das MAGAZIN lädt zur nächsten Kultfilmnacht! Erlebt „Ghostbusters“ (1984) in der englischen Originalversion auf der großen Leinwand! Wir haben „echte“ Geisterjäger an diesem Abend zu Besuch und wie immer starten wir mit einem kultigen Filmquiz. Unter allen Gästen verlosen wir den Ecto-1 aus dem Film als Modell (von Jada Toys). Und an der Bar servieren wir euch passend zum Film unseren „Green Slimer Slushy“ (mit freundlicher Unterstützung von bounce24).


    So ein Pech. Da haben die Parapsychologie-Professoren Peter Venkman, Ray Stantz und Egon Spengler endlich den Beweis für paranormale Aktivitäten in Form einer waschechten Geistererscheinung vor den Augen, da werden sie auch schon vom Campus der Uni geworfen. Zu unwichtig und kostenintensiv seien ihre Forschungen. Frisch in der Arbeitslosigkeit angekommen, aber mit dem Wissen um die Existenz übernatürlicher Phänomene und Geisterwesen angereichert beschließen sie aus der Not eine zukunftsweisende Idee umzusetzen: Sie gründen ein Geisterjäger-Unternehmen! Mit selbst entworfenem Equipment und mit einem alten Feuerwehrgebäude als Hauptquartier stellen sie sich den lästigen Bedrohungen aus der Zwischenwelt. Und auch wenn die braven Bürger von New York der ganzen Sache etwas skeptisch gegenüberstehen, werd sie bald merken, wie nötig ihre Stadt diese geisterjagenden Jungs hat...
    US 1984; R: Ivan Reitman; D: Bill Murray, Dan Aykroyd, Harold Ramis; 105 min + Rahmenprogramm

    Alle Vorführungstermine

    Samstag 28. März 2026 20:00 Uhr

Sonntag 29. März

  • 15:00

    Sonntag, 29. März 2026

    Magazin Filmkunst & Kultur in Winterhude e.V. – Hamburg und sein Hafen

    Eine Umschlag-Revolution hatte 1968 im Hamburger Hafen begonnen: Der Container begann seinen Siegeszug. Wie sah es vorher aus mit dem Massen- und Stückgut-Umschlag? Wir erleben in alten Filmen, wie Frachtschiffe an Kais ent- und beladen werden, was die Kräne und die Hafenarbeiter tun. Wie hat sich der Container breit gemacht? Wir erleben in alten Filmen, wie die neue Umschlagtechnik sich durchsetzt, wie sich Container-Brücken abmühen und Van-Carrier Runden drehen. Wie in allen großen Häfen der Welt hat der Con-tainer auch die Hamburger Hafenwirtschaft gewaltig verändert.

    Durch das Programm führt Joachim Paschen.


    Ihre Vorbestellung wird zuerst an die hier angegebene E-Mail-Adresse geschickt. Bestätigen Sie bitte Ihren Reservierungswunsch durch einen Klick auf den Link in der E-Mail, damit Ihre Reservierung verbindlich wird. Sie bekommen anschließend eine weitere Mail mit der Bestätigung Ihrer Reservierung.

    Alle Vorführungstermine

    Sonntag 29. März 2026 15:00 Uhr – Magazin Filmkunst & Kultur in Winterhude e.V.

Freitag 17. April

  • 20:00

    Freitag, 17. April 2026

    Sing Along Night: Footloose (1984)

    Die zweite SING ALONG NIGHT im MAGAZIN – mit freundlicher Unterstützung von HAMBURG ZWEI, dem 80er-Radiosender für Hamburg! Diesmal mit dem 80er-Kultfilm „Footloose“!

    Warm-Up mit der charmanten Frollein Glitter Britta – damit auch wirklich alle bei „Footloose“ oder „Holding Out for a Hero“ aus voller Kehle mitsingen können!

    An unserer Bar gibt es den Drink des Abends „The Footloose“ mit leckerem „Kornfetti“ und gewinnen könnt beim Filmmusikquiz natürlich auch wieder einiges.

    Und wem das alles noch nicht reicht, der meldet sich für den Line Dance Crash Kurs an, den wir schon ab 18:30 für alle Interessierte bei uns im Haus anbieten! (In Kooperation mit der „Tanzschule Die 2“. Anmeldung erforderlich, Plätze begrenzt)


    Der tanzbegeisterte Teenager Ren McCormack zieht mit seiner Mutter aus Chicago in die langweilige Kleinstadt Bomont. Das Wort von Reverend Shaw Moore ist in der bibelfesten Gemeinde Gesetz. Seit ein paar Jugendliche bei einem Autounfall ums Leben kamen, sind Rockmusik, Alkohol und Tanzen in Bomont verboten. Bald gerät Ren wegen seiner Musikbegeisterung in Konflikt mit seinen Mitschülern und anderen Bewohnern. Es kostet den Teenie, der sich schnell mit der Pfarrerstochter Ariel Moore und deren bester Freundin Rusty anfreundet, einiges an Überzeugungskraft, bis sich das Dorf wieder „footloose“, also frei und ungebunden, zeigt...

    USA 1984; R: Herbert Ross; D: Kevin Bacon, Lori Singer, Sarah Jessica Parker

    110 Minuten

    Alle Vorführungstermine

    Freitag 17. April 2026 20:00 Uhr

Melden Sie sich kostenlos an und Sie erhalten das aktuelle Programm monatlich bequem per E-Mail! Mit dem Klick auf den „Eintragen“-Button erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden und stimmen der Zusendung des Programms sowie von Informationen über Sonderreihen und Sonderveranstaltungen zu.

Ihre Cookie-Einstellungen

Hinweis: Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit auf unserer Seite Datenschutzerklärung ändern.