MAGAZIN-Filmkunsttheater Hamburg-Winterhude

Ta­ges­pro­gramm Pro­gramm­vor­schau Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Heute, 02. April 2026

Donnerstag 02. April

  • 16:00

    Donnerstag, 02. April 2026

    Kaffeeklatsch – Ostpreußen - Entschwundene Welt

    Ostpreußen – Entschwundene Welt ist eine Dokumentation für das Kino, ein Erzählfilm, der den Kinosaal als Fenster zu einer anderen Zeit braucht. Die Kinodokumentation ist ein reiner Kompilationsfilm. Es gibt keine Inszenierungen, keine Statements von Zeitzeugen oder Sachkundigen, keine Neudrehs. Die Dokumentation erzählt allein aus filmischen Quellen -und zu Beginn auch aus akustischen. Da über 80 Prozent der Aufnahmen von Amateuren stammen, erzählt Ostpreußen – Entschwundene Welt immer wieder auch biografisch.

    Nur zu Beginn unterbricht „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ die Chronologie der Jahre. Denn die Dokumentation beginnt 1944 mit dem Drama des Untergangs und kann dabei – fast schon eine Sensation – auch auf Amateurfilme zurückgreifen. Wenn vom Untergang Ostpreußens im April 1945 in Gewaltorgien, dem ein fast völliger Bevölkerungsaustausch folgte, berichtet ist, beginnt die Dokumentation ihre subjektive Erinnerung an ein „in die Geschichte entschwundenes Land“. D 2025; R: Hermann Pölking; Sprecher: Peter Kämpfe, Heidi Jürgens ca.


    Im europäischen Abseits gelegen, stammt die älteste filmische Quelle zu Ostpreußen aus dem Jahr 1912. Sie zeigt die Landung des militärischen Prallluftschiffs „Parseval 3“ in der Provinzhauptstadt Königsberg am 6. Juni an der Luftschiffhalle im Villenvorort Klein Amalienau. Nur 15 Sekunden lang ist eine Pathé Wochenschau aus dem Folgejahr, die Kaiser Wilhem II. beim Besuch der Jahrhundertausstellung 1913 in Königsberg zeigt. Erst der Erste Weltkrieg, in dem Ostpreußen als einzige deutsche Region zum Kriegsschauplatz wurde, liefert ab 1914 auch Aufnahmen, in denen die Wochenschauen mit den Kriegswirren auch beiläufig das Land zeigen.

    Ostpreußen hat mit den drei Ausnahmen Paul Lange, Erika Puchstein und Kurt Skalden keine Berufsfilmer gekannt. Zu Beginn der 1930er waren sie bereits nach Berlin übersiedelt. Was sie in ihrer damaligen Heimat an Dokumentationen und Kulturfilmen drehten, ermöglicht es, das Leben in den Regionen der Provinz ab der zweiten Hälfte der 1920er Jahre geografisch und sozial breit zu zeigen.

    Den Blick lenken vor allem Besucher, die zwischen 1926 und 1943 mit der Amateurkamera in die Provinz reisten. Die älteste Amateuraufnahme stammt von einem Industriellen aus Aschaffenburg. Er filmt 1926 auf 16mm Königsberg und die Samlandküste. Ab dann hat die Sammeltätigkeit drei Dutzend Stunden Film von Amateuren erschlossen.

    Das „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ zu seinem Thema – die ehemalige preußische Provinz Ostpreußen, bis 1945 das östlichste Deutschland – überhaupt filmisch erzählen kann, ist das Ergebnis einer zwölfjährigen Recherche der Produzenten. Denn in den deutschen staatlichen Archiven gibt es wenig Material.

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    Donnerstag 02. April 2026 16:00 Uhr – Kaffeeklatsch

Donnerstag 02. April

  • 19:30

    Donnerstag, 02. April 2026

    Ein letztes Mal vor der Sommerpause – PITCH YOUR FRIEND

    Keine Dating-Apps, kein Wischen, kein Smalltalk über Chatfenster. Hier geht es zurück zu echten Begegnungen!


    Hier geht es zurück zu echten Begegnungen – mit einem Abend, der alles sein kann: unterhaltsam, charmant, mutig, vielleicht sogar romantisch.
    Du bringst deine:n Single-Freund:in mit und stellst sie oder ihn auf unserer Bühne vor – in fünf Minuten, mit oder ohne PowerPoint, oder einem vorab gedrehten Video.
    Humor ist willkommen, Kreativität ist Pflicht.
    Das ist das Privileg eines alten Prestigekinos: eine große Bühne für große Momente.
    Wenn du jemanden pitchen möchtest – und die Person damit einverstanden ist – melde dich bei uns per E-Mail unter: pitchyourfriend@gmx.de
    Wir reservieren euch einen der wenigen Pitch-Plätze für den Abend.
    So läuft der Abend ab
    Einlass ist ab 18:30 Uhr – inklusive einem Drink von Knut Hansen.
    Um 19:30 Uhr beginnt die Veranstaltung.
    Zehn Freund:innen pitchen ihre Single-Buddies live vor Publikum. Danach öffnen wir die Bar und lassen den Abend bei Musik, Gesprächen und Begegnungen ausklingen.
    Für wen ist das?
    •⁠ ⁠Für Singles ab 18 Jahren, die genug vom endlosen Swipen haben.
    •⁠ ⁠Für alle, die sich nach echten Begegnungen und spontanen Gesprächen sehnen.
    •⁠ ⁠Für Freund:innen, die ihren Lieblingsmenschen ins Rampenlicht stellen wollen.
    •⁠ ⁠Für alle, die lieber einen Abend im Kino verbringen – auf der Bühne oder im Publikum – als allein vor dem Bildschirm.
    Wichtige Hinweise
    Nur Singles, die gepitcht werden, erhalten ein kostenloses Ticket

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    Donnerstag 02. April 2026 19:30 Uhr – Ein letztes Mal vor der Sommerpause
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Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Sonntag 12. April

  • 15:00

    Sonntag, 12. April 2026

    Eine Stadt sieht einen Film – Kleine Freiheit

    2016 hatten die Hamburger Arthouse- und Programmkinos die außergewöhnlichste Kinotour Deutschlands ins Leben gerufen und es war absolut gigantisch! Alle 15 Vorstellungen waren damals ausverkauft und wir waren berauscht von dem Hamburggefühl an unser aller Lieblingsort – dem Kino. Sofort wollten wir das wiederholen und nun feiert das jährliche Kinoevent bereits seinen 11. Geburtstag.


    Ihre Vorbestellung wird zuerst an die hier angegebene E-Mail-Adresse geschickt. Bestätigen Sie bitte Ihren Reservierungswunsch durch einen Klick auf den Link in der E-Mail, damit Ihre Reservierung verbindlich wird. Sie bekommen anschließend eine weitere Mail mit der Bestätigung Ihrer Reservierung.

    Freiheit – ein großer Begriff, aber mit einfacher Bedeutung: das Recht des Menschen, über das eigene Leben selbst zu bestimmen. In Hamburg, St. Pauli, ist die "Kleine Freiheit" wiederum der Name einer geschichtsträchtigen Seitenstraße aus dem 17. Jahrhundert, die Religions- und Gewerbefreiheiten gewährte und dazu führte, dass sich Menschen dort niederließen, die anderswo keinen Platz fanden.

    Zwischen den Nuancen des Begriffs und den verschiedenen Winkeln der Straßen bewegt sich der Film Kleine Freiheit von Yüksel Yavuz, mal rasend schnell, mal mit vorsichtigen Schritten. Mit einem genauen und empathischen Blick schaut der Film auf Fragen von Zuhause-Sein, Zugehörigkeit, Identität und Freundschaft.

    Erzählt wird die Coming-of-Age-Geschichte der beiden Jugendlichen Chernor und Baran mitten in Hamburg. Baran stammt aus einem kurdischen Dorf im Südosten der Türkei und hat seine Eltern im gewaltvollen Konflikt verloren. Chernor kommt aus einem nicht näher benannten Ort in Afrika und träumt von einem Leben in Australien. Beide verfügen über keinen gesicherten Aufenthaltsstatus und sind somit von Abschiebung bedroht. Als die Situation der beiden sich zuspitzt drohen die Ereignisse zu eskalieren und Baran steht vor folgenreichen Entscheidungen.
    Ausgehend von prekären Lebensrealitäten blickt der Film jedoch nicht auf Mangel, sondern auf Selbstwirksamkeit, Mut und die Suche nach der eigenen Geschichte.
    DE 2003; 102 min; R: Yüksel Yavuz; D: Çağdaş Bozkurt, Leroy Delmar, Nazmî Kirik, Necmettin Çobanoglu

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    Sonntag 12. April 2026 15:00 Uhr – Eine Stadt sieht einen Film

Freitag 17. April

  • 20:00

    Freitag, 17. April 2026

    Sing Along Night: Footloose (1984)

    Die zweite SING ALONG NIGHT im MAGAZIN – mit freundlicher Unterstützung von HAMBURG ZWEI, dem 80er-Radiosender für Hamburg! Diesmal mit dem 80er-Kultfilm „Footloose“!

    Warm-Up mit der charmanten Frollein Glitter Britta – damit auch wirklich alle bei „Footloose“ oder „Holding Out for a Hero“ aus voller Kehle mitsingen können!

    An unserer Bar gibt es den Drink des Abends „The Footloose“ mit leckerem „Kornfetti“ und gewinnen könnt beim Filmmusikquiz natürlich auch wieder einiges.

    Und wem das alles noch nicht reicht, der meldet sich für den Line Dance Crash Kurs an, den wir schon ab 18:30 für alle Interessierte bei uns im Haus anbieten! (In Kooperation mit der „Tanzschule Die 2“. Anmeldung erforderlich, Plätze begrenzt)


    Der tanzbegeisterte Teenager Ren McCormack zieht mit seiner Mutter aus Chicago in die langweilige Kleinstadt Bomont. Das Wort von Reverend Shaw Moore ist in der bibelfesten Gemeinde Gesetz. Seit ein paar Jugendliche bei einem Autounfall ums Leben kamen, sind Rockmusik, Alkohol und Tanzen in Bomont verboten. Bald gerät Ren wegen seiner Musikbegeisterung in Konflikt mit seinen Mitschülern und anderen Bewohnern. Es kostet den Teenie, der sich schnell mit der Pfarrerstochter Ariel Moore und deren bester Freundin Rusty anfreundet, einiges an Überzeugungskraft, bis sich das Dorf wieder „footloose“, also frei und ungebunden, zeigt...

    USA 1984; R: Herbert Ross; D: Kevin Bacon, Lori Singer, Sarah Jessica Parker

    110 Minuten

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    Freitag 17. April 2026 20:00 Uhr

Sonntag 10. Mai

  • 11:00

    Sonntag, 10. Mai 2026

    Filmfrühstück im MAGAZIN: Die fabelhafte Welt der Amélie

    Ein Sonntagmorgen für alle Sinne: Beim Filmfrühstück im MAGAZIN zeigen wir den charmanten Klassiker "Die fabelhafte Welt der Amélie". In Kooperation mit der Filmreihe „Movies meet Music“ von der Hochschule für Musik & Theater Hamburg. Schnappt euch einen leckeren Kaffee und genießt die Filmeinführung von Filmkritiker Christoph Dobbitsch. Inspiriert von der poetischen Atmosphäre in Amélies Welt hat Elena Khurgina ein musikalisches Vorprogramm kuratiert und die die Künstlerin Alessandra Pero (Favolizie Illustrations) präsentiert ihre Werke im Foyer.

    Einlass ab 10:30 Uhr


    Amelie hat ihre eigene fabelhafte Welt geschaffen. Sie liebt die kleinen Dinge, die unscheinbaren Details, die leisen Töne und die bedachten Gesten. Sie hat einen Blick für magische Momente, die flüchtiger erscheinen als ein Wimpernschlag. Amelie hat den Kopf immerzu über den Wolken, schafft es aber gleichzeitig, mit den beiden Beinen fest auf der Erde zu stehen. Sie ist liebenswürdig, hilft gerne anderen Leuten und arbeitet als Kellnerin in einem Café in Montmartre. Dort ist immer was los, bis hin zu ziemlich schrägen Typen und einer hypochondrisch kranken Arbeitskollegin. Da hat man natürlich viel zu tun. Aber dann verliebt Amélie sich in den sanften Spinner Nino Quincampoix und weiß nicht, wie sie sich ihm nähern soll. Plötzlich braucht Amélie also selbst mal Hilfe.

    FR 2001; R: Jean-Pierre Jeunet; D: Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus; 122 min

    Alle Vorführungstermine

    Sonntag 10. Mai 2026 11:00 Uhr

Samstag 13. Juni

  • 20:00

    Samstag, 13. Juni 2026

    SOMMERSPEZIAL – 12. MAGAZIN Kultfilmnacht: JAWS - Der weiße Hai

    Hai-Alarm im MAGAZIN! Beim Sommer Spezial unserer MAGAZIN Kultfilmnacht präsentieren wir diesmal Kultklassiker „JAWS – Der weiße Hai“ (englischen Originalversion) – ein Abend voller Spannung, Nostalgie und sommerlicher
    Mit dabei: Hai-Experte Dr. Timo Moritz vom Museum der Natur Hamburg, der den Mythos Hai unter die Lupe nimmt. Dazu gibt’s sommerlich blaue Drinks (mit freundlicher Unterstützung von Kajüte Drinks) und wie immer Filmquiz und Verlosung mit fanatischen Preisen!
    Einlass & Drinks ab 19:00


    Der kleine Badeort Amity Island wird von einem gefräßigen Hai heimgesucht, der auch gerne mal den ein oder anderen Menschen verspeist. Trotz einiger Todesfälle will der örtliche Bürgermeister davon aber nichts wissen, der Profit durch die anstehende Badesaison und den Tourismus hat Vorrang. Er verbietet dem Polizeichef, Martin Brody, die Sperrung des Strandes. Erst als ein Kind getötet wird, reagiert auch der Bürgermeister. Für einen Tag wird der Strand abgeriegelt, Suchtrupps sollen den Hai finden. Da die Mutter des Kindes ein Kopfgeld auf den Hai aussetzt, wimmelt es am nächsten Tag nur so von Leuten in der Stadt. Jeder will das Ungeheuer finden und töten, Unmengen von Menschen gehen auf Boote und machen sich auf die Jagd nach dem Hai. Die Hatz scheint schnell erfolgreich zu sein, ein Hai wird getötet, Aufatmen bei der Bevölkerung und beim Bürgermeister!
    R: Steven Spielberg; D: Roy Scheider, Robert Shaw, Richard Dreyfuss
    USA 1975
    124 Minuten

    Alle Vorführungstermine

    Samstag 13. Juni 2026 20:00 Uhr – SOMMERSPEZIAL

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