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Ta­ges­pro­gramm Pro­gramm­vor­schau Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Heute, 14. Dezember 2018

Freitag 14. Dezember

  • 20:00

    14. Dezember 2018

    ABI WALLENSTEIN & BLUES CULTURE

    feat. Steve Baker und Martin Röttger - Das jährliche LIVE Konzert im MAGAZIN
    „Was die Faszination von BluesCulture ausmacht, ist diese magische, ungekünstelte Authentizität, die das Trio mit seiner Musik entfacht. Statt steriler Perfektion setzen die drei auf pure, vertonte Emotion, verbunden mit einer auf schierblindem gegenseitigen Verständnis basierenden musikalischen Interaktion“. WESER KURIER

    Abi Wallenstein: Guitar, Vocals
    Steve Baker: Harmonica, Backing Vocals
    Martin Röttger: Drums, Cajon

    Am Freitag 14.Dezember 2018 um 20.00 Uhr / Einlaß und Bar ab: 19.00 Uhr
    Karten noch ab 19.00Uhr an der Abendkasse € 19,00


    Die bewusst minimalistische Kombination der Hamburger Blueslegende Abi Wallenstein mit Mundharmonika-Maestro Steve Baker und Cajon Koryphäe Martin Röttger bewegt sich in der Crossover-Zone zwischen archaischem Blues, Funk, Rock'n'Roll und Roots Musik. Dabei strahlen sie eine Eigenständigkeit heraus, die in dieser Genre alles andere als selbstverständlich ist. Auf der Bühne wachsen die Songs von BluesCulture ganz organisch, ein gemeinsames Motiv, ein Wortlos abgestimmter Rahmen genügt um im wechselseitigen Spiel immer neue Klangbilder zu entwerfen. Die Arrangements lassen stets die besondere Handschrift von jedem der drei Musiker erkennen und ergeben zugleich ein musikalisch einheitliches, schlüssiges Bandkonzept. Dabei ist unverkennbar, das die Band lieber das Schamanische in der Musik feiert anstatt sich den Zwängen des Show-Business unterzuordnen.

    Ihre Musik lebt vom dynamischen Wechsel zwischen erstaunlicher Dichte und luftiger Offenheit und gibt allen drei Akteure den Rahmen, sich sowohl solistisch als auch im Ensemblespiel zu profilieren. BluesCulture schafft mit minimalistischen Mitteln sowie mit Spontanität, kommunikativer Spielfreude und groovenden Dance-Beats eine neue, eigenständige Formel des Blues! Ihr energiegeladenes Zusammenspiel ist absolut packend und zieht einen weiten Spannungsbogen, der den Rahmen der konventionellen stilistischen Klischees eindeutig sprengt und nicht nur Bluesfans, sondern alle Liebhaber guter Musik anspricht. Vorsicht! Ansteckungsgefahr!

Programmvorschau

Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Montag 24. Dezember

  • 10:00

    24. Dezember 2018

    HEILIGABEND im MAGAZIN – Rudolph mit der roten Nase


    "Rudolph mit der roten Nase" ist ein weihnachtlicher Zeichentrickfilm mit den Stimmen von Cosma Shiva Hagen, Thomas Fritsch und Nina Hagen.
    Nachwuchs am Nordpol: Der kleine Rentier-Junge Rudolph, dessen großer Traum es ist, eines Tages den Schlitten des Weihnachtsmanns ziehen zu dürfen, wird wegen seiner leuchtend roten Nase von den anderen Rentier-Kindern verspottet.
    Zeichentrickfilm; Can 1998 (Rudolph the Red-Nosed Reindeer) R: William R. Kowalchuk; 80min
    Auf kindgerechte Weise präsentiert William R. Kowalchuk die rührende Geschichte über Mut und Toleranz, Freundschaft und Stolz. Neben der gelungenen Animation sorgen die prominenten Sprecher für Flair und Wortwitz


    Allein in der sympathischen Zoey findet Rudolph eine Freundin. Von dem verschneiten Dorf, in dem die Rentiere an der Seite fleißiger Wichtel leben, startet der Weihnachtsmann alljährlich an Heiligabend seine Reise in die Häuser der Menschen. Und Rudolph träumt davon, eines Tages zu jenen Rentieren zu gehören, die den mit Geschenken beladenen Schlitten des Weihnachtsmanns ziehen dürfen. Als er den jährlichen Rentier-Wettkampf gewinnt, scheint dieser Traum in greifbare Nähe zu rücken - bis man ihn im Nachhinein wegen seiner Nase disqualifiziert. Tief enttäuscht beschließt Rudolph, sein Dorf zu verlassen: Er hat genug vom Spott der anderen. Während er bei seiner Odyssee durch die eisigen Weiten des Polarmeers in dem Polarfuchs Slyly und dem Eisbär Leonard neue Gefährten findet, begibt Zoey sich allein auf die Suche nach ihrem Freund. Dabei wird sie von der bösen Eiskönigin Stormella gefangen genommen. Zwar gelingt es Rudolph und seinen beiden Freunden, Zoey zu befreien - aber die größte Herausforderung steht dem tapferen Rentier-Jungen erst noch bevor: Die Eiskönigin hat einen schweren Sturm über den Nordpol geschickt, der das bevorstehende Weihnachtsfest und die Mission des Weihnachtsmanns zu verhindern droht. In dieser Situation gibt es nur einen Ausweg: Rudolph muss mit seiner leuchtend roten Nase dem Schlitten des Weihnachtsmanns den Weg durch den Sturm zu den wartenden Kindern weisen.

    Trailer

  • 12:00

    24. Dezember 2018

    HEILIGABEND im MAGAZIN – Wir Wunderkinder


    1913 - 1955 in einer deutschen Kleinstadt:
    Hans Böckel und Bruno Teches erleben gemeinsam das Ende des Kaiserreichs, die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und das erste Nachkriegsjahrzehnt bis hin zu den Wirtschaftswunderjahren.
    D 1958; R: Kurt Hoffmann; D: Johanna von Koczian, Hansjörg Felmy, Elisabeth Flickenschildt, Ingrid van Bergen, Wolfgang Neuss, Wolfgang Müller; s/w; ca. 105min


    Kurt Hoffmanns Satire auf die Entwicklung Deutschlands während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erzählt die Geschichte der beiden Schulkameraden Hans und Bruno. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein: Während der strebsame Hans stets hart für seine Karriere arbeiten muss, scheinen dem lebenslustigen Bruno die glücklichen Zufälle nur so zuzufliegen. In den 20er Jahren etwa kommt Bruno zu durch Aktiengeschäfte zu schnellem Geld; Hans muss sich derweil sein Studium durch den Verkauf von Zeitungen verdienen. Als die Nazis die Macht in Deutschland übernehmen macht Bruno politische Karriere und profitiert von der Enteignung der jüdischen Bevölkerung. Und nach dem Ende des Dritten Reiches entdeckt der findige Bruno die diversen Schwarzmärkte als lukrative Geldquelle, während Hans seine Familie kaum ernähren kann. Im Deutschland der Wirtschaftswunderjahre steigt Bruno schließlich zu einem wohlhabenden Geschäftsmann auf. Als der Journalist Hans jedoch einen aufschlussreichen Artikel über die Karriere seines Schulfreundes veröffentlicht, ist Bruno erbost über diesen Angriff auf seine Ehre. Er sucht Hans in der Redaktion auf, um ihn einzuschüchtern.

    Trailer

  • 14:00

    24. Dezember 2018

    HEILIGABEND im MAGAZIN – Ist das Leben nicht schön?

    HEILIGABEND im MAGAZIN
    Regie: Frank Capra
    Darsteller: James Stewart, Lionel Barrymore


    Am stillen Weihnachtsabend in der Kleinstadt Bedford Falls ist George Bailey drauf und dran, Selbstmord zu verüben. George ist Inhaber einer kleinen, familiär geführten Bank, die vielen weniger gut verdienenden Familien ein eigenes Häuschen finanziert. Durch ein Missgeschick ging eine große Summe verloren und George hat nun eine Klage wegen Veruntreuung am Hals. Kläger ist der wohlhabende Mr. Potter, dem Georges Menschenfreundlichkeit schon lange ein Dorn im Auge war. Als dieser sich nun völlig verzweifelt von einer Brücke in den eiskalten Fluss stürzen will, hält ihn in letzter Sekunde ein netter, älterer Herr davon ab. Clarence ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "rettender Engel", der George an diesem Weihnachtsabend wieder neuen Lebensmut gibt.

    125 Minuten

    Trailer ansehen

Montag 31. Dezember

  • 19:00

    31. Dezember 2018

    SILVESTER 2018 fahren wir nach Brighton, mit Glühwein und Holundergrog

    Die feurige Isabella GB 1953
    Nach mehr als 60 Jahren wieder auf der Leinwand : GENEVIEVE hatte ihre glanzvolle, deutsche Kinopremiere unter dem Titel DIE FEURIGE ISABELLA am 24.September 1954 im Hamburger Waterloo Kino (später MGM Waterloo) in der Hamburger Dammtorstraße, gegenüber der Staatsoper

    Alan McKim, ein junger Rechtsanwalt, ist der stolze Besitzer des Oldtimers Genevieve (Isabella), den er wie seinen Augapfel hütet. Diese Liebe wird von seiner Frau Wendy nicht geteilt - nach Alans Meinung fehlt ihr die richtige Einstellung eines Auto-Enthusiasten. Jedes Jahr nehmen Alan und sein bester Freund und Konkurrent Ambrose am Oldtimer-Gedächtnisrennen von London nach Brighton teil. Für Alan und Wendy ist das Rennen ein fortschreitendes Desaster, denn Genviéve ist nicht mehr ganz funktionstüchtig. Währenddessen zieht Ambrose schon davon...an seiner Seite die schicke Rosalind. Sie ist seine neueste Flamme - und ein "romantische Erlebnis" mit ihr soll seinen Sieg in Brighton krönen.
    GB 1953; R: Henry Cornelius; Dinah Sheridan, John Gregson, Kay Kendall, Kenneth More

    Einlaß, Vorprogramm und Vorglühen ab 18.30 Uhr, Hauptfilm, je nach Pegel, gegen 19.10 Uhr.
    Ende, für die Abendplanung, ca. 21.00 Uhr

    Startgeld: € 10,00

    Karten ab 18.15 Uhr an der MAGAZIN Kasse



    Der Rechtsanwalt Alan McKim und seine Frau Wendy nehmen mit Genevieve, einem Darracq Baujahr 1904, an einem Oldtimerrennen von London nach Brighton teil. Ihre Freunde Ambrose Claverhouse und Rosalind Peters fahren in diesem Rennen einen Spyker Baujahr 1904. Während für Ambrose und Rosalind die Fahrt nach Brighton kein Problem ist, haben die McKims allerlei Pannen und kommen daher erst spät in Brighton an. Frustriert storniert Alan die Hotelbuchung, sodass die beiden im Auto übernachten müssen.

    Alan und Wendy treffen auf Ambrose und Rosalind, die ein paar Drinks in einer Bar zu sich nehmen. Die betrunkene Rosalind will unbedingt mit der Hausband Trompete spielen und interpretiert den Song Genevieve, bevor sie in Schlaf fällt. Alan und Wendy geraten in Streit, weil Ambrose scheinbar an Wendy interessiert ist. Ärgerlich geht Alan in die Garage und werkelt in der Nacht an Genevieve. Als Ambrose auftaucht bietet ihm der verärgerte Alan eine Wette an. Er wettet 100 Pfund, dass er schneller als Ambrose zurück in London ist. Ziel ist die Westminster Bridge.

    Am nächsten Morgen starten die beiden Autos mit einer verkaterten Rosalind im Spyker und einer die Sache missbilligenden Wendy im Darracq. Obwohl beide Fahrer von der Leistung ihres Autos überzeugt sind, kommt es zu Schummeleien. Ambrose sabotiert Alans Motor, Alan kann Ambrose von der Polizei anhalten lassen. In einem Londoner Vorort werden die Kopf an Kopf liegenden Kontrahenten dann von der Verkehrspolizei gestoppt. Nach einer Alkoholprobe werden beide Fahrer verwarnt. Auf Wendys Einspruch hin wird die Wette fallengelassen, man will dann doch lieber eine Party feiern. Doch schon kommt es wieder zu einem Streit und die Wette wird weiter verfolgt.

    Wieder geht es Kopf an Kopf weiter, diesmal durch Londons südliche Vororte. Dann ist das Ziel in Sichtweite. Doch wenige Meter vor dem Ziel versagt Genevieves Motor. Als Ambrose überholen will, geraten die Reifen seines Spykers in die Straßenbahnschienen und unbeabsichtigt biegt er von der Zielgeraden ab. Alan lässt Genevieve ausrollen und kann so die Westminster Bridge erreichen und die Wette gewinnen.

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Dienstag 01. Januar

  • 15:30

    01. Januar 2019

    MAGAZIN Filmkunst & Kultur in Winterude e.V. – DAS WEISSE CHAOS

    Die Schneekatastrophe am Jahreswechsel 1978/79 in Nord - und Ostdeutschland
    Am Morgen des 28. Dezember 1978 herrschen in ganz Deutschland ca. zehn Grad über Null. Typisches Weihnachtstauwetter. Am Mittag fallen in Flensburg ein paar Regentropfen, dann Schneeflocken. Am Nachmittag und in der Nacht stürzen die Temperaturen plötzlich um fast 30 Grad Celsius. Die Warm-Kalt-Front schiebt sich bedrohlich vom Norden in den Süden, vom Westen in den Osten, über die innerdeutsche Grenze hinweg. Ein physikalisches Wunder, das für die Betroffenen katastrophale Auswirkungen hat.

    Kurz vor dem Jahreswechsel 1978/79 beginnt es in Norddeutschland zu schneien - mancherorts zwei Tage lang durchgehend. Zugleich toben schwere Stürme und türmen die weißen Massen zu meterhohen Verwehungen auf - der Norden versinkt im Schnee. Innerhalb kürzester Zeit sind Landstraßen und Autobahnen unpassierbar, Fahrzeuge bleiben liegen. Dutzende Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten, Stromleitungen brechen unter der Schneelast zusammen.

    Kaum hat sich die Lage entspannt, führt sechs Wochen später eine ähnliche Wetterlage ab dem 13. Februar zu einem erneuten Schneechaos. Insgesamt 17 Menschen kommen in dem ungewöhnlich harten Winter ums Leben. Bis heute erinnern sich viele Norddeutsche lebhaft an das weiße Chaos. Bilder, Zeitzeugenberichte und Hintergründe zum spektakulären Schneewinter.
    Ein Programm bestehend aus zwei Dokumentationen über die Lage im Westen (Norddeutschland) und im Osten, der damaligen DDR Mecklenburg-Vorpommern und speziell auch Rügen).
    Am Neujahrstag, 1. Januar um 15.30 Uhr
    Glühwein und Kaffee vorab im Foyer ab 15.00Uhr
    In Kooperation mit Fastbreak Entertainment Hamburg und NDR und MDR

    Anmerkung : Wir wissen nicht wie das Wetter am Neujahrstag sein wird. Der Wetterdienst allerdings auch nicht. Also machen Sie einen schönen Neujahrs-Spaziergang und kommen hinterher bei uns auf einen Glühwein vorbei. Dann können Sie sich anschauen, was der Wetterdienst auch schon vor 40 Jahren nicht wußte...


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Samstag 26. Januar

  • 20:00

    26. Januar 2019

    Abenteuer Horizont zeigt – Durchs wilde Norwegen - Walter Steinberg & Siglinde Fischer


    Norwegen, das raue, wilde Land im Norden Europas, erstreckt sich über 2000 Kilometer bis zur russischen Kola-Halbinsel. Allein die Küstenlinie misst so viel wie der Umfang unserer Erde. Norwegens verschwenderische Schönheit fesselt Reisende wie Einheimische seit Urzeiten mit wildzerklüfteten, sattgrünen Felsküsten und Fjorden, majestätischem, schneebedecktem Fjäll, knorrigen Birken, tosenden Wasserfällen und berauschenden Herbstfarben.
    Seit 1981 bereist der Profi-Fotograf Walter Steinberg quer durch die Jahreszeiten das wilde Norwegen, am liebsten „by fair means“: Zu Fuß, auf Schneeschuhen oder im Kanu war er gemeinsam mit seiner Frau, der Biologin Dr. Siglinde Fischer, immer wieder im Land von Stockfisch und Mitternachtssonne unterwegs.
    Die junge Mischlingshündin Motte ist seit kurzem mit von der Partie. Kajakfahren und Packtaschen tragen gehören zu ihrem spannenden Hundealltag.
    Die beiden Abenteurer haben sich eingelassen auf die ungebändigte Natur des hohen Nordens, die Samen und südskandinavischen Einwanderern seit Ewigkeiten den Lebensrhythmus vorgibt: Sie nehmen ihre Zuschauer mit in die winterliche Wildnis der Hardangervidda, auf Kajak-Abenteuer im norwegischen Eismeer und zu den Moschusochsen im Dovrefjell. Mystische Polarlichter, klirrende Winterkälte und lebensmüde Lemminge präsentieren die beiden hautnah, ebenso wie schimmernde Gletscher und Mücken, die einen zum Wahnsinn treiben können.
    Eindrucksvolle Bilder, Steinbergs sympathischer Live-Kommentar, stimmungsvolle Musik und Originalton-Aufnahmen begleiten das Publikum bei einer Reise in die ungebändigte, berauschend schöne Natur des hohen Nordens.
    Lassen Sie sich mitnehmen auf diese wunderschöne Reise.


Samstag 23. Februar

  • 20:00

    23. Februar 2019

    Abenteuer Horizont zeigt – Buddhistischer Himalaya - Kay Maeritz


    Die Berge des Himalaya waren es, die mich 1985 zum ersten Mal auf das Dach der Welt zogen. Es waren Bildern von schwindelerregenden Pässen, von der faszinierenden buddhistisch-tibetischen Kultur und der Eisriesen die mich magisch anzogen. Auch 30 Jahre später hat sich nichts an der Faszination geändert, die das höchste Gebirge der Welt auf mich ausübt. Zwar hat sich auch im Himalaya mittlerweile einiges verändert. Doch Dank der atemberaubenden natürlichen Gegebenheiten, ist vieles noch erstaunlich ähnlich geblieben. Neben der im doppelten Sinn atemberaubenden Landschaft stehen die Einwohner des Himalaya und ihre zumeist buddhistische Kultur im Zentrum meines Interesses.
    Reisen im Himalaya hat auch immer etwas von einer Pilgerfahrt, zumal dann, wenn das Ziel auch noch ein heiliger Ort ist, sei es nun ein Klosterfest in einem der immer noch geheimnisvollen Klöster des Himalaya oder ein heiliger Berg, wie der Kailash. Die Reisen zu heiligen Orten sind seit jeher, auch im christlichen Abendland, Teil der Wallfahrt. Tatsächlich ist die Anreise über staubige Pisten, trotz Kälte auf der Ladefläche von Lastern, für die tibetischen Pilger ein wichtiger Teil der Pilgerfahrt. So sind auch für mich sind die beschwerlichen und abenteuerlichen Anreisen über schwindelerregende Pisten und die höchsten Passstrassen der Welt so etwas wie eine Wallfahrt zum Glück.
    Nicht nur wichtige Pilgerfahrten, wie die zum Kailash, und beeindruckende Klosterfeste in Ladakh, Bhutan und Tibet sind Teil des Vortrages. Mich interessiert auch, wie die Menschen den Alltag meistern, wie sie mit den Härten des Lebens umgehen, wie ihr Weg zum Glück von ihrer Religion, dem Buddhismus Erde.
    Tawang liegt am östlichen Ende des tibetisch-buddhistischen Kulturraumes im im indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh. Dieser Teil des Himalaya ist bislang touristisch kaum bekannt, da der Osten Indiens bis vor kurzem kaum zu bereisen war. Und immer noch benötigt der Reisende ein Permit für den auch von China beanspruchten Staat. Reisen in diesem Teil Indiens hat sich noch viel vom Abenteuerlichen bewahren können. Schon alleine die Anreise über den Brahmaputra mit Fähren die kaum breiter sind, als die Geländewagen lang, ist ein Erlebnis, das man so wohl nur in Indien haben kann. Mühselig werden die Fahrzeuge über schmale Planken an Deck manövriert. Hinter dem Brahmaputra warten die Ausläufer des Himalya mit Dschungel, Elefanten, Panzernashörner und Nashörnvögel – wenn irgendwo in Indien, dann lebt das Dschungelbuch noch hier.


    Weitere Infos unter www.kay-maeritz.de

Samstag 23. März

  • 20:00

    23. März 2019

    Abenteuer Horizont zeigt – Der lange Ritt - Sonja Endlweber


    10.000 km hat Sonja Endlweber im Sattel zurückgelegt. Sieben Jahre ritt sie gemeinsam mit Günter Wamser durch die USA, Kanada und Alaska. Ab Oktober 2017 erzählt Sonja nun ihren Teil der Geschichte in einer neuen Live-Reportage.

    Nichts deutete darauf hin, dass Sonja Endlweber einmal das Abenteuer suchen würde. Die promovierte Ökonomin begann ihre Karriere in einer internationalen Beratung. Doch eines Tages geriet sie in den Bann des Abenteuerreiters. Einem spontanen Impuls folgend, tauschte Sie Geld und Karriere gegen zwei Pferde und den Traum nach Alaska zu reiten. In ihrer neuen Live-Reportage entführt Sonja Endlweber ihre Zuschauer dorthin, wo der Westen Amerikas immer noch wild ist: in das Land der Cowboys und in die Heimat der Wölfe und Grizzlybären.

    Da will ich mit, dachte sich Sonja Endlweber, als sie im Herbst 2006 von der Reise des Abenteuerreiters Günter Wamser erfuhr. Ein Impuls, der ihr Leben verändern sollte. Dass sie kaum Erfahrung mit Pferden hatte, schreckte die damals 33-jährige Österreicherin nicht ab.

    In ihrem neuen Vortrag erzählt Sonja Endlweber von den Herausforderungen dieser Reise. Wie sie mit Reit- und Packpferden auf steilen Gebirgspfaden durch die Rocky Mountains zogen, reißende Gletscherflüsse durchquerten, sich weglos durch den Busch schlugen und lernten, sich im Land der Grizzlybären zurechtzufinden. Monatelang waren sie in der Wildnis unterwegs, ganz auf sich alleine gestellt.

    Neben den grandiosen Landschaften und den Naturwundern der Nationalparks, sind es gerade die Menschen, mit ihren oft berührenden Geschichten und ihren liebenswerten Eigenarten, die die Erlebnisse der Reise zu etwas ganz Besonderem machen. Doch es sind die Pferde, die den Abenteuerreitern die Türen zu den Menschen öffnen. Ihnen verdanken sie die herzlichen Begegnungen und die oft unerwarteten und spannenden Erlebnisse.

    Sonja erzählt in ihrem Vortrag auch viel Persönliches: Warum sie ihre Wiener Innenstadtwohnung immer wieder gegen Zelt und Freiheit eintauschen würde. Wie sie mit Ängsten und Zweifeln umgeht. Wie sie in jedem Misserfolg die positiven Seiten sucht und wie es ist, als Frau in der Wildnis unterwegs zu sein.

    "Ich möchte mit meinem Vortrag Mut machen, seinen eigenen Weg zu gehen. Denn wenn jemand wie ich seinen Traum leben kann, dann können es andere auch."


    Weitere Infos unter http://www.abenteuerreiter.de/

Programmvorschau

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